© Heinrich Bolte, Edertal
© Heinrich Bolte, Edertal

Kath. Kur- und Klinikseelsorge in Reinhardshausen

Das Team der katholischen Reha- und Kurseelsorge in Reinhardshausen stellt sich vor

Sie sind aktuell in einer Rhea- oder Kurmaßnahme in Reinhardshausen, oder bereiten sich darauf vor? Sie besuchen einen Angehörigen in einer Klinik und wünschen sich einen Gesprächspartner, eine Gesprächspartnerin?

Dann dürfen Sie gerne die Angebote der katholischen Kur- und Reha-Seelsorge nutzen.


In der Werner-Wicker-Klinik

haben wir eine Präsenzzeit  donnerstags von 16.00 – 17.30 Uhr. Wenn Sie einen Besuch wünschen, dürfen Sie sich gerne an uns wenden. Die Gespräche können im Raum der Stille (C1) oder im Patienten-Zimmer stattfinden. Auch die Spendung der Krankenkommunion ist möglich. Kontaktdaten s. u.

Im Raum der Stille (C1) in der Werner-Wicker-Klinik finden regelmäßig Gottesdienste statt:
1. und 3. Sonntag im Monat – evangelischer Gottesdienst – Pfrin. Evelin Härlin, ev.
2. Sonntag im Monat – Heilige Messe – Pfr. Richard Steilmann, kath.
4. Sonntag im Monat – Wort-Gottes-Feier mit Kommunionspendung – Sr. Marie-Andra, kath.

Bitte die monatlichen Aushänge beachten.

 

 

Unser Gesprächsangebot richtet sich an alle Patient/Innen oder Besucher der Kur- und Rehakliniken in Reinhardshausen.
Über die Kontaktdaten können Sie mit Pfr. Steilmann oder mit Sr. Marie-Andra einen Termin vereinbaren. Wir kommen zu Ihnen in die jeweilige Klinik.

Pfarrer Richard Steilmann steht zur Verfügung, wenn jemand das Sakrament der Krankensalbung oder den Empfang des Bußsakramentes wünscht. Die Krankensalbung ist ein Sakrament der Stärkung, das dem kranken Menschen gespendet wird mit Gottes Zusage, ich bin bei Dir. Ich verlasse Dich nicht. Vertrau mir in Deiner Not.


Unsere Kontaktdaten:

 

 

 

Pfarrer Richard Steilmann, 0174 7085964

 

 

   Sr. Marie-Andra Schulte, 0162 6857069

Regelmäßige Gottesdienste

in der Kurkirche »Christkönig«, Zum Hahnberg 12 

samstags
– 19:00 Uhr  Hl. Messe als Vorabendmesse

an Feiertagen
– bitte den aktuellen Pfarrbrief berücksichtigen

donnerstags:
19:00 Uhr Heilige Messe

 

An jedem 2. und 4. Dienstag des Monats finden im evangelischen Gemeindehaus Vorträge der ökumenischen Klinikseelsorge statt. Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei, ohne Anmeldung. Einfach vorbeikommen! Bitte beachten Sie die Aushänge in den Kliniken zu den Themen und Referent/Innen.

Kirchenräume als geistlichen Ort erfahren

Sie sind herzlich eingeladen, die Christkönig-Kirche auch während des Tages zu besuchen.

Hier dürfen Sie…

•  einkehren
•  Ruhe finden
•  mit Gott ein Zwiegespräch halten
•  Frieden empfangen
•  aus Gott neue Kraft schöpfen
•  Fragen des Alltags – mit Gott – überdenken
•  oder einfach nur da-sein vor Gott!

Figürliche Szenen aus dem Leben Jesu,

Figürliche Szenen aus dem Leben Jesu,
kombiniert mit Fotos aus dem heutigen Israel

Mit einer Besonderheit wartet die Christkönig-Kirche in Reinhardshausen seit Palmsonntag 2009 auf.

Hinter einer Glasvitrine wer­den Szenen wichtiger, zentraler Evangelien-Erzählungen, wie sie den Gottesdienstbesuchern im Laufe eines Kirchenjahres in der Liturgie vorgetragen werden, szenisch dargestellt. Diese Vitrine wurde zu Ostern 2017 erneuert, vergrößert und wird seitdem völlig neu gestaltet.

Solch szenische Darstellungen kennen wir allenthalben von der weihnachtlichen Krippe, welche der Geburt Jesu ge­widmet ist. Doch wer sagt, dass solch szenische Darstellungen auf die Menschwerdung Gottes be­schränkt bleiben müssen? Die vielfach bekannten Passionsspiele (z.B. Oberammer­gau) oder die sog. Kreuztrachten an verschiedenen Orten sind ebenso Formen, das damalige Geschehen in der heutigen Zeit gestalte­risch nachzu­bilden und nachzuempfinden und somit dem Betrachter nahezubringen. 

Diesem gleichen Zweck sollen hier die szenischen Darstellungen von bedeutsamen Evan­gelien im Laufe eines Jahres dienen. Wichtige, erst recht zentrale biblische Erzählungen wie z.B. die Begegnungen mit dem Auferstandenen, die Heilungen oder auch Ge­sprä­che Je­su mit da­ma­ligen Per­so­nen werden szenisch nachgestaltet, so dass sich der Besucher der Kirche darin meditativ versenken kann: „Fin­de ich mich in ei­ner der Rol­len wie­der? Was wür­de ich an dieser oder je­ner Stel­le, anstelle dieser oder jener Figur emp­fin­den? Wie wür­de ich agie­ren und reagieren?“ 

Dabei wird die heutige örtliche Wirklichkeit im Hl. Land (Israel) durch großflächige Fotos im Hintergrund dargestellt, die Kur- und Klinikseelsorger Heinrich Bolte bei seinen mehrmaligen Israel-Aufenthalten vor Ort aufnehmen konnte, während im Vordergrund von Elisabeth Buda das jeweils biblisch-heilsgeschichtliche Gesche­hen mittels sog. Erzählfiguren möglichst realistisch nachgestellt  wird. Beides ist aufs Engste miteinander verknüpft. – Seitlich, rechts neben der Vitrine befindet sich auch die betreffende Stelle des Sonntagsevangeliums aufgeschlagen, so dass der Betrachter jene Stelle ebenso nochmals genau nachlesen kann. 

Wir möchten auf diese Weise zur Betrachtung der verschiedenen Begebenheiten der Evangelien einladen, wie sie im Laufe eines Jahres entsprechend der Jahreszeit sowie den Thematiken der Hl. Schrift vorkommen.

31. Sonntag im Jahreskreis, Lesejahr C zu Lk 19,1-10

Begegnung mit dem Oberzöllner Zachäus in Jericho.
Im Hintergrund ein Foto eines Maulbeerfeigenbaumes im heutigen Jericho.

Mit einer Besonderheit wartet die Kurkirche »Christkönig« in Reinhardshausen auf. In einer Glasvitrine wird in regelmäßigen Abständen (ca. alle 2 Wochen) mit Hilfe von Figuren das Evangelium des betreffenden Sonntags szenisch dargestellt.

Nicht jedes Sonntagsevangelium eignet sich dazu. Besonders eignen sich jene Begebenheiten, die im Neuem Testament erzählerisch aufgeschrieben sind und die Gleichnisse Jesu.

Solch szenische Darstellung kennen wir nur zu gut von der weihnachtlichen Krippe, welche der Geburt Jesu gewidmet ist.

Doch wer sagt, dass solch szenische Darstellung einzig auf die Menschwerdung Gottes beschränkt bleiben müsse?

Auch die vielfach bekannten Passionsspiele (Oberammergau) oder soggenannten Kreuztrachten an verschiedenen Orten sind Formen, das historische Geschehen in heutiger Zeit gestalterisch nachzubilden und so auch nachvollziehbar(er) zu machen.

Es ist eine sehr einfache, niederschwellige Form der Aneignung biblischer Botschaft.

Diesem gleichen Zweck sollen hier die szenischen Darstellungen von bedeutenden Evangelien im Laufes eines liturgischen Jahres dienen.

Wichtige, erst recht zentrale biblische Erzählungen wie beispielsweise die Begegnungen mit dem Auferstandenen, die Heilung von Kranken oder die Gespräche Jesu mit damaligen Personen werden szenisch nachgestaltet, so dass sich der Besucher der Kirche darin meditativ versenken kann – so z.B. mit Fragen wie:

Finde ich mich in einer der Rollen wieder? Was würde ich an jener Stelle empfinden? Wie würde ich agieren oder auch reagieren?

Die dargestellten Szenen tragen sich jedoch nicht gleichsam in einem abstrakten, gar „luftleeren“ Raum zu, sondern hatten einen „Sitz im Leben“ Jesu, einen historischen Ort.

Kur- und Klinikseelsorger Pfr. Heinrich Bolte war mehrmals im Hl. Land und hat etliche Orte des Lebens Jesu aufgesucht.

Fotos von seinen Israel-Reisen illustrieren das dargestellte Geschehen, zeigen die lokalen Verhältnisse in heutiger Zeit.

Fotos im Hintergrund und möglichst realistische Darstellungen im Vordergrund, komponiert von Elisabeth Buda, ergänzen sich und sind so aufs engste miteinander verknüpft.

Wir möchten Sie zur Betrachtung der verschiedenen Begebenheiten der Evangelien herzlich einladen, wie sie im Laufe eines Jahres entsprechend der Jahreszeit sowie den Thematiken der Hl. Schrift vorkommen.

Frauen am Ostermorgen am leeren Grab – Biblische Szene zu Lk 24,1-12: 

und zwei Engel-Gestalten: Er ist nicht hier. Er ist auferstanden! (V 6)

Die Frauen sind ratlos, wissen selbst nicht, was sie von dem leeren Grab halten sollen. Den Engeln hingegen sieht man die ganze Osterfreue an. Sie sind fast am Tanzen. Das Oster-Halleluja kommt, strömt wie von selbst aus ihnen hervor. „Der Herr ist auferstanden – ER ist wahrhaft auferstanden!“ So zum Abschluß der orthodoxen Oster-Liturgie. Lautet auch der Gruß auf der Straße, als müsse die Osterbotschaft in die ganze Welt hinausgetragen werden.