Aktuell im Pastoralverbund
Auswirkung der Corona-Schutzverordnung Februar 2021

22. Januar, 12 Uhr: Auswirkungen der neuen Corona-Schutzverordnung

Auf der Grundlage der auf Bundesebene am 19.01.2021 gefassten Beschlüsse hat das Land Nordrhein-Westfalen seine Corona-Schutzverordnung mit Wirkung vom kommenden Montag, dem 25.01.2021, befristet bis zum Ablauf des 14.02.2021, fortgeschrieben.

Danach sind Präsenzgottesdienste unter Einhaltung der derzeit geltenden Beschränkungen und Vorgaben wie bisher weiter möglich.

Hinsichtlich der Maskenpflicht im Gottesdienst und in anderen Versammlungen zur Religionsausübung gilt nunmehr die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske. Medizinische Masken im Sinne der Corona-Schutzverordnung sind die sogenannten OP-Masken, Masken des Standards FFP2 oder diesen vergleichbare Masken (KN95/N95). Ausgenommen von der Maskenpflicht sind weiterhin die liturgischen Dienste im Altarraum. Ein Verstoß gegen die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske im Gottesdienst stellt künftig eine Ordnungswidrigkeit dar.

Bezüglich der Verpflichtung zur Meldung von Präsenzgottesdiensten an die örtliche Behörde wird auf die bereits geltende Informationspflicht im Bereich des Erzbistums Paderborn verwiesen, wie im Schreiben vom 15.12.2020 (vgl. dort Ziffer 11.) bekannt gemacht. Nach Mitteilung des Katholischen Büros in Düsseldorf geht die Staatskanzlei davon aus, dass die grundsätzliche Mitteilung an die örtliche Behörde, dass Gottesdienste in Präsenz gefeiert werden, ausreicht. Insofern bedarf es keiner fortwährenden Übersendung der wöchentlichen Gottesdienstpläne. Die auf Bundesebene beschlossene Regelung, dass Zusammenkünfte zur Religionsausübung mit mehr als zehn Teilnehmenden spätestens zwei Tage im Voraus bei der zuständigen Behörde anzuzeigen sind, findet auf die beiden großen Kirchen in Nordrhein-Westfalen aufgrund der getroffenen eigenen Regelungen keine Anwendung.

Für den Bereich des Landes Hessen (Dekanat Waldeck) ist die insoweit einschlägige Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes Hessen bereits mit Wirkung vom 23.01.2021, ebenfalls befristet bis zum Ablauf des 14.02.2021, fortgeschrieben worden. Auch hier gilt, dass die Feier von Präsenzgottesdiensten unter den gegenwärtig geltenden Voraussetzungen und Beschränkungen weiterhin zulässig ist. Auf folgende zusätzliche Punkte wird zusätzlich verwiesen:

Die Verordnung legt nunmehr ebenfalls fest, dass bei Gottesdiensten in geschlossenen Räumen medizinische Masken als Mund-Nasen-Bedeckung zu verwenden sind. Medizinische Masken im Sinne dieser Ordnung sind OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95.

Gemeindegesang ist in der neuen hessischen Corona-Verordnung nunmehr auch ausdrücklich untersagt. Dies entspricht den bereits geltenden Vorgaben des Erzbistums Paderborn.

Für die auf Bundesebene beschlossene Anzeigepflicht bei Zusammenkünften von mehr als zehn Personen zur Religionsausübung, die auch in die hessische Corona-Verordnung aufgenommen wurde, gilt das oben für den Bereich des Landes Nordrhein-Westfalen Ausgeführte entsprechend. In der Begründung zur hessischen Corona-Verordnung wird hierzu klargestellt: „Einer Anzeige bedarf es nicht, wenn eine generelle Absprache mit den zuständigen Behörden bereits getroffen wurde, wie dies etwa bei den gut funktionierenden Absprachen und Selbstverpflichtungen der Religionsgemeinschaften der Fall ist.“ Die katholischen Diözesen im Land Hessen fallen unter die hier angesprochenen Religionsgemeinschaften.

 


Zurück zur Übersicht der Artikel