Aktuell im Pastoralverbund
Messdienerfreizeit 2018 in Willingen hatte viel mit Farben zu tun

Das „schwarze Schaf“ auf dem Ettelsberg

Bad Wildungen. Auch dieses Jahr war es wieder so weit. Als Belohnung für ihre Dienste in der Kirche wurden am Wochenende August/September 17 Messdiener in Begleitung von Pfarrer Westhof und Ulla Madeja auf die Welt losgelassen. Das Ziel in diesem Jahr: Willingen.

Zwar hatten wir dem Ort am Fuße des Ettelsbergs schon vor drei und vor fünf Jahren einen Besuch abgestattet, jedoch hatten wir viele neue Programmpunkte auf unserer Liste. Den ersten besuchten wir schon kurz nach unserer Ankunft im Gemeindehaus. Das 3D Minigolf war für uns alle eine neue Erfahrung. Während Pfarrer Westhof eine verstörende Anzahl an Vergleichen des Effekts mit den Effekten gewisser bewusstseinserweiternder Substanzen vorbrachte, waren die meisten damit beschäftigt, nicht auf den Bahnen auszurutschen oder krassbunte Erinnerungsfotos zu machen. Nachdem wir uns also durch dieses Farbengewirr gekämpft hatten, wurde es Zeit für die erste Spätschicht.

Das zugrunde liegende Thema war ebenfalls dem Schwarzlicht des Minigolfs zu verdanken: Schwarz und Weiß, Gut und Böse und weitere Gegensätze. Vorgebracht wurden hier vor allem Geschichten über Versuchungen, wie z.B. die Schlange im Paradies oder die Konfrontation Jesu mit dem Teufel in der Wüste. Letzteres war das Thema meiner Frühschicht am Samstagmorgen.

Anschließend ging es zur Sommerrodelbahn. Während einige zunächst noch Vorbehalte gegen die auch so gegensätzlich scheinende Aktivität hatten, gab es nach der ersten Runde kein Halten mehr. Da der Spaß jedoch schon nach 20 Minuten sein Ende erreicht hatte, stattete man noch den Trampolinen der Freizeitanlage einen Besuch ab. Danach ging es kurz zum Mittagessen und dann in die Kletterhalle. Darüber gibt es nicht viel zu sagen, es sind eben Kinder hoch und runter gesaust, schwere Verletzungen gab es keine.

Für die, die hinterher noch Energie und/oder einen Sinn für Spaß übrig hatten, ging es dann ins Schwimmbad. Dessen Besuch hat sich in den Jahren praktisch zu einer Tradition entwickelt. Hinterher wurde gegrillt, was dank der Zusammenarbeit aller ein gelungener Tagesabschluss war, natürlich inklusive der Spätschicht.

Am nächsten Morgen wartete der letzte Programmpunkt und eigentlich auch eine weitere Tradition auf uns: Die Messe auf dem Ettelsberg. Diese war ausgeschmückt mit einer hervorragenden Predigt über Optimismus und Pessimismus, einer Geschichte über ein schwarzes Schaf, das merkt, dass Gott gerade die Einzigartigen besonders lieb hat, und einer dem Wind geschuldeten unsäglichen Kälte.

Alles in allem aber doch ein gelungener Abschluss für ein gelungenes Wochenende. Die Messdiener bedanken sich bei allen Unterstützern, Eltern und Spendern für ihre Unterstützung und freuen sich auf das nächste Jahr.

Ein ganz besonderer Dank geht selbstverständlich an Pfarrer Jürgen Westhof und an Ulla Madeja, die dazu beitrugen den Wirbelsturm aus Kindern im Zaum zu halten.

Jakob Büchsenschütz


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