Fastenkalender 2021
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Freitag, 26. Februar 2021

Freitag der 1. Fastenwoche


Eröffnungsvers   Ps 25 (24), 17b-18

Führe mich heraus aus der Bedrängnis, o Herr.
Sieh meine Not und Plage an
und vergib mir all meine Sünden.

Zitiert nach Erzabtei Beuron, Internetausgabe


Ein Ende der Bedrängnis – das wäre schön!
Bedrängnisse gibt es doch genug.
Corona – Corona – Corona – und noch immer Corona…

Reicht das nicht schon als Bedrängnis?

Und dann kommen noch die privaten Bedrängnisse hinzu…

Gott, wir bitten dich wirklich inständig,
sieh unsere Not und Plage an
- die Einsamkeit so vieler Menschen
- die Problematik der Schulkinder
- die Überforderung in den Familien
- die Überlastung so vieler Menschen
- die vielen geschlossenen Betriebe
- die vielen drohenden Insolvenzen
-…

Gott, Du siehst unsere Not.
Dir ist doch nichts verborgen.
Du kannst uns doch helfen.
Schenk uns bitte die nötige Kraft,
diese Situation gut zu meistern.

Schenk uns genügend Phantasie,
wie wir auch mit Kontaktbeschränkungen
einander im Herzen nahe sein können.

Gott, wir vertrauen dir.
Sieh unsere Not und Plage an
und hilf uns, bitte.

Und vergib uns all unsere Sünden.
An unsere Sünden denken wir nicht so gerne.
Das macht uns unsicher, unfrei.
Manchmal zweifeln wir dann an deiner Liebe.

Die Fastenzeit ist die Chance,
mit sich selbst ins ‚Gericht‘ zu gehen –

Im Bekennen unserer Schuld
dürfen wir dann deine Barmherzigkeit erleben.
Für unser Heil, dafür bist du doch gestorben.

Gott, du bist da, auch jetzt, wir vertrauen auf dich.
Du bist da und siehst all unsere Not und Hilflosigkeit.
Du führst uns heraus aus aller Bedrängnis.

Gott, wir danken dir!

Text: Sr. Marie-Andra Schulte


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